„Wer spricht? Wer erzählt?“ | Workshop mit Alfred Goubran

Thematischer Schwerpunkt des Workshops/Gespräches mit dem Autor, Dichter und Musiker Alfred Goubran ist der Aushandlungsprozess zwischen Traum und Wirklichkeit, Fiktion und Realität und wie dieser sich in Schreibweisen zwischen Dokumentieren, Poetisieren und vielleicht sogar Pathologisieren herausbildet.
Grundlage des Workshops sind ein Auszug aus Goubrans Roman Das letzte Journal sowie ein Sekundärtext, der die Annäherung an sein dichterisches Selbstverständnis erlaubt. Vor deren Hintergrund sollen die wechselseitigen Bezugnahmen von Dokumentarischem und Literatur, Dichtung und Musik diskutiert werden. Einen besonderen Fokus des Workshops bildet zudem das Selbstverständnis des Dichters, wie es unter anderem in Goubrans Das letzte Journal reflektiert wird. Mit diesem, welches den Dichter ebenso in seinem musikalischen Schaffen begreift, stellt sich der Schriftsteller in eine Tradition, die es zu diskutieren lohnt.

Datum: Freitag, 19. Mai 2017
Zeit: 10.00-14.00 Uhr
Ort: Unistr. 105, EG 015
[Anmeldung per eMail an das-dokumentarische@rub.de]

 


Programm
10.00-10.45 Impulsvortrag von Alfred Goubran und Respondenz von Felix Hüttemann und Cecilia Preiß
10.45-11.00 Kaffeepause
11.00-13.00 Gespräch mit Alfred Goubran und Textdiskussion
13.00-13.30 Abschlussdiskussion

 


Biographie
Alfred Goubran (1964*) lebt in Wien. Zahlreiche Publikationen, zuletzt: Ort, Erzählungen, Wien 2010; AUS., Roman, Wien 2010; Kleine Landeskunde, Essai, Wien 2011; Der gelernte Österreicher, Idiotikon, Wien 2013. Durch die Zeit in meinem Zimmer, Roman, Wien 2013. Das Letzte Journal, Roman, Wien, 2016. Herz, Roman, Wien 2017. Seit 2010 betreibt er das Musikprojekt [goubran]. Im April 2014 erschien das erste Album „Die Glut“. Das zweite Album „Irrlicht“ wurde 2016 veröffentlicht.

Weitere Infos: www.goubran.com.