{"id":7001,"date":"2021-09-29T18:38:33","date_gmt":"2021-09-29T16:38:33","guid":{"rendered":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/?p=7001"},"modified":"2022-01-13T10:55:40","modified_gmt":"2022-01-13T09:55:40","slug":"ringvorlesung-wise2021-22","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/en\/ringvorlesung-wise2021-22\/","title":{"rendered":"Ringvorlesung &#8220;Das Dokumentarische IV&#8221; im WiSe 2021\/22"},"content":{"rendered":"\n<p><a href=\"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-admin\/edit.php\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Das Graduiertenkolleg veranstaltet im Wintersemester seine nunmehr vierte Ringvorlesung zum Thema &#8220;Das Dokumentarische IV: Projekte &amp; Begriffe&#8221;. Diese wird zweiw\u00f6chig Donnerstags von 10 bis 12 Uhr per Zoom stattfinden. Weitere Informationen zu den einzelnen Vortr\u00e4gen finden sich untenstehend. <br><br>Der <strong>Zugang zur Vorlesung<\/strong> kann per Mail an <a href=\"mailto:das-dokumentarische@rub.de\"><strong>das-dokumentarische@rub.de<\/strong><\/a> angefordert werden. <\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Veranstaltungsinfo:<\/h4>\n\n\n\n<p>Das Graduiertenkolleg behandelt \u2013 seit seinem Bestehen im Jahr 2016 \u2013 das Dokumentarische als eine zentrale Komponente zeitgen\u00f6ssischer Medienkulturen. In der zweiten F\u00f6rderphase des Kollegs \u2013 seit April 2021 \u2013 wird dabei insbesondere ein Konzept des <em>Dokumentwerdens<\/em> entfaltet.<br>Die interdisziplin\u00e4ren Forschungsarbeiten des Kollegs aus den Bereichen Medienwissenschaft, Theaterwissenschaft, Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte lassen sich alle von der These leiten, dass die spezifische Autorit\u00e4t des Dokumentarischen durch die Untersuchung der Operationen beschreibbar wird, die im Rahmen unterschiedlicher Institutionen und Praktiken auf je spezifische Weise bild-, text- und tonmediale Elemente arrangieren, um so die Lesbarkeit, den Aussagewert, die Distributionslogiken und die Machtwirkungen des Dokumentierten zu steuern. Entgegen einer einflussreichen Theorietradition beschr\u00e4nkt das Forschungsprogramm seine Perspektive in diesem Sinne explizit nicht auf den visuellen Modus des Dokumentarischen und privilegiert auch nicht ein bestimmtes (etwa filmisches) Medium. In den Forschungsprojekten stehen vielmehr h\u00f6chst diverse Gegenst\u00e4nde im Fokus, die in wechselseitige Beglaubigungsverh\u00e4ltnisse eintreten k\u00f6nnen, um einen dokumentarischen Effekt zu produzieren.<br>Die nach dem SoSe 2017, WiSe 2018\/19 und dem SoSe 2021 nunmehr vierte Ringvorlesung des Kollegs soll erneut dazu dienen, zentrale Forschungsergebnisse zu pr\u00e4sentieren und dar\u00fcber mit Hochschulangeh\u00f6rigen aus allen Fachrichtungen ins Gespr\u00e4ch zu kommen. Sowohl Doktorand_innen, Post-Doktorand_innen als auch die am Kolleg beteiligten Professor_innen kommen hierbei zu Wort. Zudem wird viel Zeit f\u00fcr gemeinsame Diskussionen eingeplant, an denen sich alle Anwesenden gerne rege beteiligen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Programm der Vorlesung:<\/h2>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p>14.10.2021  <br><br><span style=\"color: #00a39d;\"><strong>STEFAN RIEGER<\/strong><\/span> <span class=\"has-inline-color has-vivid-purple-color\">[DIESER VORTRAG MUSS LEIDER ENTFALLEN!]<\/span><br><em><strong>\u201aNaive Physik\u2018. Fragmente einer Wissensgeschichte der Intuition<\/strong><\/em><br>Moderation: Oliver Fahle<\/p>\n\n\n<span class=\"collapseomatic \" id=\"id69dea4a24e704\"  tabindex=\"0\" title=\"Vortrags-Abstract\"    >Vortrags-Abstract<\/span><div id=\"target-id69dea4a24e704\" class=\"collapseomatic_content \">\n<p style=\"font-size:11pt;\">Die Entwicklung technisierter Lebenswelten ist eng mit einem Versprechen verbunden: dem Versprechen einer medialen Partizipation, die frei vom Erwerb expliziten Wissens ist. Statt auf explizites Wissen (und Strategien der Dokumentation) wird dabei auf die Verschr\u00e4nkung eines bestimmten Konzepts der nat\u00fcrlichen Geste, eines bestimmten Konzepts der Intuition und einer Politik der Partizipation gesetzt. Diese Konzepte sind tief in einem Begriff des K\u00f6rpers verwurzelt, dessen Funktionsweise mit der Formel \u00b4Naive Physik\u00b4 beschrieben werden kann.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p>28.10.2021<br><br><span style=\"color: #00a39d;\"><strong>ANNA POLZE<\/strong><\/span><br><em><strong>Fluchtauftritt und Evidenzkalk\u00fcl. Postdigitales Dokumentieren bei Forensic Architecture<\/strong><\/em><br>Moderation: Elisa Linseisen<\/p>\n\n\n<span class=\"collapseomatic \" id=\"id69dea4a24e753\"  tabindex=\"0\" title=\"Vortrags-Abstract\"    >Vortrags-Abstract<\/span><div id=\"target-id69dea4a24e753\" class=\"collapseomatic_content \">\n<p style=\"font-size:11pt;\">Eine per Handy aufgezeichnete Fluchtbotschaft im Browserfenster von Twitter; ein kompliziertes Diagramm auf einem Tischdisplay im Foyer des HKW (Haus der Kulturen der Welt), welches Gerichtsprozesse, politische Aktionen, Nachrichtenschnipsel und Ereignisse in den sozialen Medien verzeichnet. Diese beiden Oberfl\u00e4chen sind Teil des Rezeptionsraums der videobasierten Investigation \u201ePushbacks Across the Evros\/Meri\u00e7 River: The Case of Ay\u015fe Erdo\u011fan\u201c (2020) von Forensic Architecture (FA). Ausgehend vom Schicksal der T\u00fcrkin Erdo\u011fan instanziiert das Video eine aktivistische Position gegen das Grenzregime der EU, vor allem gegen die illegale Logistik der gewaltvollen Zur\u00fcckweisungen von Flucht-Migrant:innen. Gleichzeitig handelt es sich bei dem Video selbst um einen Fall, um ein Exempel einer \u00e4sthetisch-epistemischen Praxis, die anregt, \u00fcber die audiovisuelle Verhandlung dokumentarischer Erscheinungsweisen von Personen und Artefakten nachzudenken. Um sie in der Performanz eines digitalen Medienverbunds zu situieren, pr\u00e4sentiere ich medien\u00e4sthetisch und rhetorisch geschulte Analysen ausgew\u00e4hlter Sequenzen dieses Videos. Mithilfe der leitenden Schlagworte \u201aFluchtauftritt\u2018 und \u201aEvidenzkalk\u00fcl\u2018 widme ich mich den Chancen und Problemen audiovisueller Evidenzkonstruktion in der (post)digitalen Medienkultur. <\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p><br><span style=\"color: #00a39d;\"><strong>JULIA ECKEL<\/strong><\/span><br><em><strong>Screencasting und die Dokumentation des Digitalen als Ober-\/Interfl\u00e4che<\/strong><\/em><br>Moderation: Elisa Linseisen<\/p>\n\n\n<span class=\"collapseomatic \" id=\"id69dea4a24e77e\"  tabindex=\"0\" title=\"Vortrags-Abstract\"    >Vortrags-Abstract<\/span><div id=\"target-id69dea4a24e77e\" class=\"collapseomatic_content \">\n<p style=\"font-size:11pt;\">Mit dem Screencasting hat das Digitale \u2013 was auch immer genau man darunter versteht \u2013 eine ganz eigene Form der dokumentarischen Bewegtbildaufzeichnung hervorgebracht. Was im Screencast \u201aaufzeichenbar\u2018 wird, ist dabei die Prozessualit\u00e4t digitaler Bildlichkeit, die sich wiederum im Prozess der Aufzeichnung als Schwelle zwischen Inter- und Oberfl\u00e4che manifestiert und damit Fragen nach der Prozessualit\u00e4t des Dokumentarischen selbst aufwirft. Unter diesem Vorzeichen m\u00f6chte der Vortrag das Sreencasting als dokumentarische Praxis des Digitalen in seiner historischen Genese und seinen zeitgen\u00f6ssischen Formen in den Blick nehmen, indem er dessen Einsatz im Bereich von Tech-Demos, Machinima und Desktop Documentaries nachgeht.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p>11.11.2021<br><br><span style=\"color: #00a39d;\"><strong>SUSANNE NIENHAUS<\/strong><\/span><br><em><strong>Alltag und Krise. Die Arbeiterkorrespondenzen in der Weimarer Republik<\/strong><\/em><br>Moderation: Natalie Binczek<\/p>\n\n\n<span class=\"collapseomatic \" id=\"id69dea4a24e7a3\"  tabindex=\"0\" title=\"Vortrags-Abstract\"    >Vortrags-Abstract<\/span><div id=\"target-id69dea4a24e7a3\" class=\"collapseomatic_content \">\n<p style=\"font-size:11pt;\">Im 19. Jahrhundert ver\u00e4ndert sich durch die Industrialisierung nicht nur der Alltag vieler Menschen, sondern auch das Verst\u00e4ndnis von Allt\u00e4glichkeit: \u201ader Alltag\u2018 findet erstmals als Substantiv Verwendung, seine Konnotation mit monotonen, niederen oder m\u00fchseligen T\u00e4tigkeiten nimmt zu und f\u00fcr die politische Kritik erh\u00e4lt der Arbeitsalltag eine besondere Relevanz. Schriftliche Berichte \u00fcber den Alltag stehen vor der besonderen Herausforderung, dessen Kernelemente \u2013 die dauerhaften Wiederholungen, die Latenz in der Wahrnehmung und die Ambivalenz von Normalit\u00e4t und Gewohnheit \u2013 zur Darstellung zu bringen und in der Literatur bleibt das Verh\u00e4ltnis zum Alltag aus normativen, narratologischen oder \u00e4sthetischen Gr\u00fcnden spannungsgeladen.<br \/>\nIn meinem Vortrag m\u00f6chte ich anhand von \u00dcberlegungen zur Arbeiterkorrespondenzbewegung in der Weimarer Republik der Frage nachgehen, was es f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis und die Dokumentation des Allt\u00e4glichen bedeutet, wenn der Alltag nicht als monotone, langweilige \u2013 unter Umst\u00e4nden b\u00fcrgerliche \u2013 Lebensrealit\u00e4t vorgestellt wird, sondern als ungewiss, prek\u00e4r und krisenhaft. Dabei m\u00f6chte ich die Arbeiterkorrespondenzen als situierte und instrumentelle Texte verstehen: in ihnen berichten kommunistische Arbeiter:innen und Angestellte als Expert:innen des eigenen Arbeitsalltags \u00fcber ihre Erfahrungen und Beobachtungen, wobei sie die Krisen im prek\u00e4ren Alltag nicht nur mit Emp\u00f6rung konstatieren, sondern diesen Alltag im Sinne einer politischen Intervention auch selbst in die Krise st\u00fcrzen wollen.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p><br><span style=\"color: #00a39d;\"><strong>FYNN-ADRIAN RICHTER<\/strong><\/span><br><em><strong>Katastrophen|Philologie. Letzte Menschen um 1900<\/strong><\/em><br>Moderation: Natalie Binczek<\/p>\n\n\n<span class=\"collapseomatic \" id=\"id69dea4a24e7ce\"  tabindex=\"0\" title=\"Vortrags-Abstract\"    >Vortrags-Abstract<\/span><div id=\"target-id69dea4a24e7ce\" class=\"collapseomatic_content \">\n<p style=\"font-size:11pt;\">Der Vortrag geht der Figur(ation) des Letzten Menschen in der Literatur um 1900 nach. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die literarischen Strategien gelegt, mit denen dieses Sujet pr\u00e4sentiert und plausibilisiert wird: Auffallend h\u00e4ufig, so die Beobachtung, die sich bereits an den ersten Texten des \u201aMini-Genres\u2018 (J. Pause) um 1800 belegen l\u00e4sst, wird der \u201aparadoxe\u2018 Umstand, dass etwas \u00fcber den letzten Menschen gewusst, geschrieben und gelesen werden kann, durch das Ausstellen philologischer Praktiken (im weiteren Sinne) zu erkl\u00e4ren versucht. So werden entweder die letzten Menschen selbst als die schreibenden und dokumentierenden \u201aProtokollanten des Untergangs\u2018 (M. Schneider) portr\u00e4tiert, die ein bleibendes Zeugnis f\u00fcr eine zweifelhafte Nachwelt hinterlassen (wollen), und\/oder es sind figurierte Autor- und Herausgabeinstanzen, die das Vorhandensein der Texte herleiten und begr\u00fcnden (sollen).<br \/>\nDiese Konstellationen werden im Vortrag exemplarisch anhand zweier Texte \u2013 Jules bzw. Michel Vernes <i>L\u2019\u00c9ternel Adam <\/i>(EV 1910) und Matthew Phipps Shiels <i>The Purple Cloud <\/i>(EV 1901) \u2013 unter dem Stichwort der \u201aKatastrophen|Philologie\u2018 (in Anlehnung an J. D\u00fcnne) untersucht. Leitend ist dabei die These, dass in diesen Thematisierungen von Schreibvorg\u00e4ngen und Herausgabet\u00e4tigkeiten nicht nur ein stark metafiktionaler und -reflexiver Gestus angelegt ist, sondern gleichfalls \u00fcber die historisch wandelbaren medialen Voraussetzungen eben jener Kulturtechniken und Praktiken des Aufzeichnens, Herausgebens, Lesens usw. im Rahmen der literarischen Fiktion r\u00e4soniert wird. Augenf\u00e4llig wird hier quasi eine sich selbst beobachtende Philologie in\/der Literatur \u2013 ein Merkmal, das Letzte-Mensch-Texte bis in die Gegenwart auszeichnet.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p>25.11.2021<br><br><span style=\"color: #00a39d;\"><strong>THEODOR FRISORGER<\/strong><\/span><br><em><strong>Filmproduktion als Fotoessay<\/strong><\/em><br>Moderation: Anna Polze<\/p>\n\n\n<span class=\"collapseomatic \" id=\"id69dea4a24e7f0\"  tabindex=\"0\" title=\"Vortrags-Abstract\"    >Vortrags-Abstract<\/span><div id=\"target-id69dea4a24e7f0\" class=\"collapseomatic_content \">\n<p style=\"font-size:11pt;\">Filmproduktion \u2013 ob im kalifornischen Studio oder am exotischen Drehort \u2013 wurde in US-amerikanischen Magazinen der Nachkriegszeit zu einem popul\u00e4ren Bildsujet. F\u00fcr sogenannte \u201ephoto essays\u201c oder \u201epicture stories\u201c wurden Fotograf:innen an Filmsets entsandt, um die dortigen Filmproduktionsherg\u00e4nge \u201ahinter den Kulissen\u2018 zu dokumentieren. Diese fotografischen Einzelbilder werden f\u00fcr die gedruckte Zeitschriftenseite selektiert, sequenziert, arrangiert und narrativiert. Somit gibt der Fotoessay den weitl\u00e4ufigen und konturlosen Filmproduktionsprozessen eine spezifische (medien)\u00e4sthetische Form.<br \/>\nAus Perspektive der Filmwissenschaft und der Visual Culture Studies befragt der Vortrag eben diese \u00c4sthetisierung von Filmproduktion, wie sie f\u00fcr Bildmagazine wie <i>LIFE<\/i> oder <i>LOOK<\/i> kennzeichnend war. Der Vortrag diskutiert die intermedialen Konstellationen zwischen Film und Fotoessay und stellt die hierin produzierten (Un)Sichtbarkeiten der Filmarbeit kritisch heraus.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p> <\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"color: #00a39d;\"><strong>MARION BIET<\/strong><\/span><br><em><strong>Mehr als Film: Dokumentarische Praktiken des \u00dcberschusses im Langzeitdokumentarfilm<\/strong><\/em><br>Moderation: Anna Polze<\/p>\n\n\n<span class=\"collapseomatic \" id=\"id69dea4a24e815\"  tabindex=\"0\" title=\"Vortrags-Abstract\"    >Vortrags-Abstract<\/span><div id=\"target-id69dea4a24e815\" class=\"collapseomatic_content \">\n<p style=\"font-size:11pt;\">Langzeitdokumentarfilme sind durch ihre Eigenschaft gekennzeichnet, \u201aZeit\u2018 zu verdichten. So werden zum Beispiel im Langzeitdokumentarfilm <i>Private Universe<\/i> (CZ 2012) von Helena T\u0159e\u0161t\u00edkov\u00e1 37 Jahre in 87 Minuten erz\u00e4hlt und unter den Augen der Zuschauer:innen verwandelt sich der neugeborene S\u00e4ugling, Honza, in einen erwachsenen Mann. Wenn das Vergehen der Zeit in der gerafften Abfolge der Bilder besonders gut sichtbar wird, r\u00fcckt wiederum eine Reihe anderer ma\u00dfgeblicher Operationen des Dokuments der <i>longue dur\u00e9e<\/i> in den Hintergrund. Denn das Leben \u00fcber Jahre hinweg zu filmen, wie die Regisseurin T\u0159e\u0161t\u00edkov\u00e1 es tut, f\u00fchrt zu einem \u00dcberschuss an (filmischem) Material, das durch verschiedene Prozesse wie z.B. solche der Sammlung, der Archivierung und der Verwaltung immer wieder aufs Neue reorganisiert und verknappt wird. Daher geben Langzeitdokumentarfilme diesen \u00dcberschuss nicht direkt zu sehen, sie pr\u00e4sentieren vielmehr ein (Zwischen-)Ergebnis, das das Zuviel der Bilder zwar methodisch einbezieht, es aber erst in einem zweiten Schritt ,diszipliniert\u2018 und eind\u00e4mmt: Nur wenn nicht alles gezeigt wird, gelingt die Verdichtung von Zeit und die Darstellung der <i>longue dur\u00e9e<\/i>.<br \/>\nVor diesem Hintergrund befasst sich der Vortrag mit der \u201azeit-sammelnden Methode\u2018 der Regisseurin Helena T\u0159e\u0161t\u00edkov\u00e1 und zeigt anhand von den Filmen und von erstmals untersuchtem Arbeitsmaterial der Regisseurin das intermediale Spektrum auf, in dem die Praktiken und Dokumente des Langzeitdokumentarfilms verortet sind.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p>09.12.2021 <br><br><span style=\"color: #00a39d;\"><strong>VERA MADER<\/strong><\/span><br><em><strong>In the hand of Afrekete. Differenz und Selbsttechnik bei Audre Lorde<\/strong><\/em><br>Moderation: Philipp Hohmann<\/p>\n\n\n<span class=\"collapseomatic \" id=\"id69dea4a24e835\"  tabindex=\"0\" title=\"Vortrags-Abstract\"    >Vortrags-Abstract<\/span><div id=\"target-id69dea4a24e835\" class=\"collapseomatic_content \">\n<p style=\"font-size:11pt;\">Ausgehend von der Erz\u00e4hlung <i>Tar Beach<\/i> (1979) als Szene einer erotischen Selbstwerdung versucht der Beitrag, Audre Lordes <i>theory of difference<\/i> vor der Folie ihres Projekts der Selbstmythologisierung zu lesen. Lordes Differenzbegriff bestimmt eine Agentur sozialen Ausschlusses und der sozialen (Selbst-)Transformation: Ich m\u00f6chte fragen, inwiefern dieses Denken verk\u00f6rperter Differenz zwischen Fragmentierung und Ganzheit mittelt und sich somit auch in Diskurse der Heilung (eines Schwarzen Universalismus) einschreibt. <\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"color: #00a39d;\"><strong>TILMAN RICHTER<\/strong><\/span><br><em><strong>Sich selbst \u00fcberschreiben. Signatur, Subjekt und Institution<\/strong><\/em><br>Moderation: Philipp Hohmann<\/p>\n\n\n<span class=\"collapseomatic \" id=\"id69dea4a24e855\"  tabindex=\"0\" title=\"Vortrags-Abstract\"    >Vortrags-Abstract<\/span><div id=\"target-id69dea4a24e855\" class=\"collapseomatic_content \">\n<p style=\"font-size:11pt;\">Der Unterschrift als einem kulturtechnischen Instrument wird gemeinhin die Funktion zugewiesen, Identit\u00e4t zu best\u00e4tigen. Indem sie die Willenserkl\u00e4rung eines Subjekts versichert, wird sie lesbar als Ausdruck von Souver\u00e4nit\u00e4t. In der Betrachtung konkreter Akte des Unterschreibens jedoch wird deutlich, dass das Subjekt der Unterschrift dieser keinesfalls vorausgeht. Es konstituiert sich erst im Agieren zwischen Schrift, Dokument und Institution. Diesen Externalisierungen seiner subjektiven Verm\u00f6gen \u00fcberschreibt es sich; Institution und Subjekt treten in ein Verh\u00e4ltnis wechselseitiger Erm\u00e4chtigung. Anhand beispielhafter Szenen der Unterschrift im Kontext der Institution Universit\u00e4t m\u00f6chte ich die Frage nach den Formen moderner Subjektivierung stellen. <\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p>13.01.2022 <br><br><span style=\"color: #00a39d;\"><strong>CYNTHIA BROWNE<\/strong><\/span><br><em><strong>Sounding the Underground.<\/strong><\/em><br>Moderation: Julia Schade<\/p>\n\n\n<span class=\"collapseomatic \" id=\"id69dea4a24e878\"  tabindex=\"0\" title=\"Vortrags-Abstract\"    >Vortrags-Abstract<\/span><div id=\"target-id69dea4a24e878\" class=\"collapseomatic_content \">\n<p style=\"font-size:11pt;\">Steve McQueen\u2019s Western Deep (2002, Super 8 film, transferred to video) opens with a barrage of sound within a pitch-black \u201ccinema-like space\u201d. Critics and observers have described the experience as one in which viewers are subjected to \u201can oppressive deluge of industrial rumbling sounds in which the \u201cwalls and floors shake.\u201d Such vibratory exposure to sound in the viewing space is verbalized as enabling a documentary \u2018mimicry\u2019 close to what miners\u2019 themselves experience daily experience. Such projections, however, overlook seminal phenomenological differences between the sensorium of the miner\u2019s ear (Morris 2008) and those visiting venues of the artworld. In this paper, I draw upon my research on \u201cnoise-induced hearing loss,\u201d an occupational health category that become formalized and bureaucratized in the 20th century, to begin mapping out differences in the transductive pathways of sonic exposure that shape its aesthetic, legal, and epistemic meanings; such pathways shape whether exposure operates as an aesthetic experience, form of clinical evidence, or a conduit of bodily discipline. In doing so, my work aims to contribute understanding on how the affordances of differently sensitive surfaces and their concretization within historically-specific technical modalities (\u201cO\u2019Gorman and Hamilton 2016) enabled the emergence of competing logics and forms of subjectivity in relation to conceptualization of injury, risk, and loss.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"color: #00a39d;\"><strong>JANA HECKTOR<\/strong><\/span><br><em><strong>Zeitlichkeit(en) Maschineller Lernsysteme<\/strong><\/em><br>Moderation: Julia Schade<\/p>\n\n\n<span class=\"collapseomatic \" id=\"id69dea4a24e897\"  tabindex=\"0\" title=\"Vortrags-Abstract\"    >Vortrags-Abstract<\/span><div id=\"target-id69dea4a24e897\" class=\"collapseomatic_content \">\n<p style=\"font-size:11pt;\">Vorhersagen und Vorhersagetechniken sind omnipr\u00e4senter Bestandteil unseres Alltags in all ihren unterschiedlichsten Formen und Auspr\u00e4gungen. Als (vermeintliche) Antizipation des Kommenden versprechen sie eine Reduktion von Unsicherheit und Risiken unserer seit der Moderne als pluralistisch und offen wahrgenommenen Zukunft. Neben einigen anderen Verfahren werden auch immer mehr maschinelle Lernsysteme f\u00fcr die wahrscheinlichkeitsbasierte Berechnung der Zukunft eingesetzt. Diese neuen Techniken sind dabei nicht nur Instrument sondern auch Akteur vorhersagender Prozesse sowie der darauf basierenden Entscheidungen. Neben einer erweiterten Agency oder neuen technologischen Operationen liegt eine der grundlegenden Ver\u00e4nderungen des Einsatzes maschineller System darin, dass sich durch sie ver\u00e4ndert, welche Zeitlichkeit(en) von dem Begriff der Vorhersage adressiert und eingebunden werden. <\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p>27.01.2022 <br><br><span style=\"color: #00a39d;\"><strong>ANNETTE URBAN &amp; JULIA REICH<\/strong><\/span><br><em><strong>Social NetWorlds. Dokumentarische Praktiken in virtuellen Mikrokosmen und Performances<\/strong><\/em><br>Moderation: Renate Poccia<\/p>\n\n\n<span class=\"collapseomatic \" id=\"id69dea4a24e8b7\"  tabindex=\"0\" title=\"Vortrags-Abstract\"    >Vortrags-Abstract<\/span><div id=\"target-id69dea4a24e8b7\" class=\"collapseomatic_content \">\n<p style=\"font-size:11pt;\">Soziale Realit\u00e4ten stellen von jeher ein zentrales Ziel von Dokumentationsbestrebungen dar, dem man u.a. \u00fcber eine Fokussierung auf das Alltagsleben beizukommen hofft. Wie aber \u00e4ndern sich diese Zugriffe, wenn sich eine zunehmende Durchdringung von Lebenswelt mit einer ubiquit\u00e4ren Netzkultur beobachten l\u00e4sst und daraus eigene, nur eben virtuelle R\u00e4ume entstehen, die regelrechte Social NetWorlds ausbilden?<br \/>\nAusgehend von dieser Frage werden in dem Tandem-Vortrag k\u00fcnstlerische VR-Experiences und -Performances daraufhin untersucht, mit welchen Mitteln innerhalb k\u00fcnstlich generierter Szenerien und distanziert-intimer Interaktionen der Eindruck von (dokumentarischer) Welthaltigkeit und Lebensweltlichkeit erzeugt wird. Auffallend sind dabei durch postfotografische Verfahren wie photogrammetrische Scans, aber auch durch installative Verdoppelungen entstehende virtuell-analoge Hybride, die nicht selten eine dokumentierende Referenz auf erinnerte gelebte R\u00e4ume beinhalten. Daneben zeigen sich Partikel der Netzkommunikation wie Memes und Emojis oder auch Desktop-Screens zu Versatzst\u00fccken einer erweiterten Objektwelt gewandelt, die intuitive Gesten und virtuelle Handhabungen abrufen und eine (Auto-)Dokumentation des Agierens in vernetzten Welten erm\u00f6glichen. Unter dieser Perspektive werden in dem Ring-VL-Beitrag verschiedene k\u00fcnstlerische Beispiele von pers\u00f6nlichen Mikrokosmen bis hin zum global-diversen Pluriverse in den Blick genommen, die auf partizipativen Interaktionsmodi und Entwicklungslogiken u.a. des Gaming basieren. Sie sollen auf ihre dokumentarischen Valenzen hin befragt werden.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Graduiertenkolleg veranstaltet im Wintersemester seine nunmehr vierte Ringvorlesung zum Thema &#8220;Das Dokumentarische IV: Projekte &amp; Begriffe&#8221;. Diese wird zweiw\u00f6chig<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":7003,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","_uag_custom_page_level_css":"","ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[1,8,12],"tags":[],"class_list":["post-7001","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-veranstaltung","category-vorlesung"],"translation":{"provider":"WPGlobus","version":"3.0.2","language":"en","enabled_languages":["de","en"],"languages":{"de":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"en":{"title":false,"content":false,"excerpt":false}}},"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Ringvorlesung &quot;Das Dokumentarische IV&quot; im WiSe 2021\/22 - GRK Das Dokumentarische. Exzess und Entzug<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/ringvorlesung-wise2021-22\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Ringvorlesung &quot;Das Dokumentarische IV&quot; im WiSe 2021\/22 - GRK Das Dokumentarische. Exzess und Entzug\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/ringvorlesung-wise2021-22\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"GRK Das Dokumentarische. Exzess und Entzug\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2021-09-29T16:38:33+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2022-01-13T09:55:40+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/dok_header_rv4-scaled.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"2560\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1424\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"das-dokumentarische\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Written by\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"das-dokumentarische\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Est. reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"13 minutes\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\\\/ringvorlesung-wise2021-22\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\\\/ringvorlesung-wise2021-22\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"das-dokumentarische\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\\\/en\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/2ce3c13cbf456682a12a60bf3aa3b1d8\"},\"headline\":\"Ringvorlesung &#8220;Das Dokumentarische IV&#8221; im WiSe 2021\\\/22\",\"datePublished\":\"2021-09-29T16:38:33+00:00\",\"dateModified\":\"2022-01-13T09:55:40+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\\\/ringvorlesung-wise2021-22\\\/\"},\"wordCount\":2346,\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\\\/ringvorlesung-wise2021-22\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/09\\\/dok_header_rv4-scaled.jpg\",\"articleSection\":[\"Allgemein\",\"Veranstaltung\",\"Vorlesung\"],\"inLanguage\":\"en-US\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\\\/ringvorlesung-wise2021-22\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\\\/ringvorlesung-wise2021-22\\\/\",\"name\":\"Ringvorlesung \\\"Das Dokumentarische IV\\\" im WiSe 2021\\\/22 - GRK Das Dokumentarische. Exzess und Entzug\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\\\/en\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\\\/ringvorlesung-wise2021-22\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\\\/ringvorlesung-wise2021-22\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/09\\\/dok_header_rv4-scaled.jpg\",\"datePublished\":\"2021-09-29T16:38:33+00:00\",\"dateModified\":\"2022-01-13T09:55:40+00:00\",\"author\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\\\/en\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/2ce3c13cbf456682a12a60bf3aa3b1d8\"},\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\\\/ringvorlesung-wise2021-22\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-US\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\\\/ringvorlesung-wise2021-22\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\\\/ringvorlesung-wise2021-22\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/09\\\/dok_header_rv4-scaled.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/09\\\/dok_header_rv4-scaled.jpg\",\"width\":1920,\"height\":1068},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\\\/ringvorlesung-wise2021-22\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\\\/en\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Ringvorlesung &#8222;Das Dokumentarische IV&#8220; im WiSe 2021\\\/22\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\\\/en\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\\\/en\\\/\",\"name\":\"GRK Das Dokumentarische. Exzess und Entzug\",\"description\":\"\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\\\/en\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-US\"},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\\\/en\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/2ce3c13cbf456682a12a60bf3aa3b1d8\",\"name\":\"das-dokumentarische\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/b1f47460af86504a1a1f403f0eaa0c5115fffa5d4423840aed68b62f8adfec66?s=96&d=mm&r=g\",\"url\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/b1f47460af86504a1a1f403f0eaa0c5115fffa5d4423840aed68b62f8adfec66?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/b1f47460af86504a1a1f403f0eaa0c5115fffa5d4423840aed68b62f8adfec66?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"das-dokumentarische\"},\"url\":\"https:\\\/\\\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\\\/en\\\/author\\\/dasdoxs6\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Ringvorlesung \"Das Dokumentarische IV\" im WiSe 2021\/22 - GRK Das Dokumentarische. Exzess und Entzug","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/ringvorlesung-wise2021-22\/","og_locale":"en_US","og_type":"article","og_title":"Ringvorlesung \"Das Dokumentarische IV\" im WiSe 2021\/22 - GRK Das Dokumentarische. Exzess und Entzug","og_url":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/ringvorlesung-wise2021-22\/","og_site_name":"GRK Das Dokumentarische. Exzess und Entzug","article_published_time":"2021-09-29T16:38:33+00:00","article_modified_time":"2022-01-13T09:55:40+00:00","og_image":[{"width":2560,"height":1424,"url":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/dok_header_rv4-scaled.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"das-dokumentarische","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Written by":"das-dokumentarische","Est. reading time":"13 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/ringvorlesung-wise2021-22\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/ringvorlesung-wise2021-22\/"},"author":{"name":"das-dokumentarische","@id":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/en\/#\/schema\/person\/2ce3c13cbf456682a12a60bf3aa3b1d8"},"headline":"Ringvorlesung &#8220;Das Dokumentarische IV&#8221; im WiSe 2021\/22","datePublished":"2021-09-29T16:38:33+00:00","dateModified":"2022-01-13T09:55:40+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/ringvorlesung-wise2021-22\/"},"wordCount":2346,"image":{"@id":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/ringvorlesung-wise2021-22\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/dok_header_rv4-scaled.jpg","articleSection":["Allgemein","Veranstaltung","Vorlesung"],"inLanguage":"en-US"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/ringvorlesung-wise2021-22\/","url":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/ringvorlesung-wise2021-22\/","name":"Ringvorlesung \"Das Dokumentarische IV\" im WiSe 2021\/22 - GRK Das Dokumentarische. Exzess und Entzug","isPartOf":{"@id":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/en\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/ringvorlesung-wise2021-22\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/ringvorlesung-wise2021-22\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/dok_header_rv4-scaled.jpg","datePublished":"2021-09-29T16:38:33+00:00","dateModified":"2022-01-13T09:55:40+00:00","author":{"@id":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/en\/#\/schema\/person\/2ce3c13cbf456682a12a60bf3aa3b1d8"},"breadcrumb":{"@id":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/ringvorlesung-wise2021-22\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-US","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/ringvorlesung-wise2021-22\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-US","@id":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/ringvorlesung-wise2021-22\/#primaryimage","url":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/dok_header_rv4-scaled.jpg","contentUrl":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/dok_header_rv4-scaled.jpg","width":1920,"height":1068},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/ringvorlesung-wise2021-22\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/en\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Ringvorlesung &#8222;Das Dokumentarische IV&#8220; im WiSe 2021\/22"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/en\/#website","url":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/en\/","name":"GRK Das Dokumentarische. Exzess und Entzug","description":"","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/en\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-US"},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/en\/#\/schema\/person\/2ce3c13cbf456682a12a60bf3aa3b1d8","name":"das-dokumentarische","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-US","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/b1f47460af86504a1a1f403f0eaa0c5115fffa5d4423840aed68b62f8adfec66?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/b1f47460af86504a1a1f403f0eaa0c5115fffa5d4423840aed68b62f8adfec66?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/b1f47460af86504a1a1f403f0eaa0c5115fffa5d4423840aed68b62f8adfec66?s=96&d=mm&r=g","caption":"das-dokumentarische"},"url":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/en\/author\/dasdoxs6\/"}]}},"uagb_featured_image_src":{"full":["https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/dok_header_rv4-scaled.jpg",1920,1068,false],"thumbnail":["https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/dok_header_rv4-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/dok_header_rv4-300x167.jpg",300,167,true],"medium_large":["https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/dok_header_rv4-768x427.jpg",768,427,true],"large":["https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/dok_header_rv4-700x389.jpg",700,389,true],"1536x1536":["https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/dok_header_rv4-1536x854.jpg",1536,854,true],"2048x2048":["https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/dok_header_rv4-2048x1139.jpg",2048,1139,true],"ultp_layout_landscape_large":["https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/dok_header_rv4-1200x800.jpg",1200,800,true],"ultp_layout_landscape":["https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/dok_header_rv4-870x570.jpg",870,570,true],"ultp_layout_portrait":["https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/dok_header_rv4-600x900.jpg",600,900,true],"ultp_layout_square":["https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/dok_header_rv4-600x600.jpg",600,600,true],"colormag-highlighted-post":["https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/dok_header_rv4-392x272.jpg",392,272,true],"colormag-featured-post-medium":["https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/dok_header_rv4-390x205.jpg",390,205,true],"colormag-featured-post-small":["https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/dok_header_rv4-130x90.jpg",130,90,true],"colormag-featured-image":["https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/dok_header_rv4-800x445.jpg",800,445,true],"colormag-default-news":["https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/dok_header_rv4-scaled.jpg",150,83,false],"colormag-featured-image-large":["https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/dok_header_rv4-scaled.jpg",1079,600,false]},"uagb_author_info":{"display_name":"das-dokumentarische","author_link":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/en\/author\/dasdoxs6\/"},"uagb_comment_info":0,"uagb_excerpt":"Das Graduiertenkolleg veranstaltet im Wintersemester seine nunmehr vierte Ringvorlesung zum Thema &#8220;Das Dokumentarische IV: Projekte &amp; Begriffe&#8221;. Diese wird zweiw\u00f6chig","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7001","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7001"}],"version-history":[{"count":39,"href":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7001\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7610,"href":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7001\/revisions\/7610"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7003"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7001"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7001"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/das-dokumentarische.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7001"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}